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Saison: 2011/2012

 
 

12./13. Mai 2012

Deutsche Meisterschaft (Bundesliga) in Berlin
TORPEDOS DEBÜT ZUR DEUTSCHEN MEISTERSCHAFT

Mit Torpedo Dresden hat sich erstmalig ein sächsischer Unterwasserrugby-Verein für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft in Berlin qualifiziert. Für die Endrunde qualifizierten sich die jeweils drei Erstplatzierten der 1. Bundesliga Süd (Bamberg, Malsch, München) und der 1. Bundesliga West (Krefeld, Bottrop, Rheine) sowie der Gewinner der 1. Bundesliga Nord BUR Berlin und der Zweitplatzierte der 1. Bundesliga Nord Torpedo Dresden. Die zurückliegende Bundesligasaison war für Torpedo Dresden die erfolgreichste Saison seit der Vereinsgründung vor zwölf Jahren. In der abgelaufenen Spielzeit konnte man neun von zwölf Spielen für sich entscheiden und damit beispielsweise die Mitfavoriten Hamburg und den letztjährigen DM-Teilnehmer Göttingen auf die Plätze verweisen. Ausschlaggebend für den Leistungssprung war eine konstante Mannschaftsleistung mit sehr wenigen Ausfällen, wodurch eine kontinuierliche Umsetzung der Mannschaftstaktik möglich war. Aus dem Team hervorzuheben sind die zwei Nationalmannschaftsangehörigen Nils Stiller (Spieler-Trainer) und Tobias Pfüller, die die meisten Tore für Dresden erzielen konnten.

Erwartungsgemäß hatte Torpedo Dresden zur Deutschen Meisterschaft keine großen Chancen, obwohl sich die ein oder andere Torgelegenheit ergeben hatte. So war im ersten Spiel gegen Bottrop sogar ein Kontertor möglich und andere Mannschaften hatten sich offenbar leichteres Spiel gegen Dresden erhofft. Aber zwei Berichte aus erster Hand geben einen besseren Eindruck über die Meisterschaft.

Erlebnisse aus erster Hand (Tobi)

Wir kleinen Torpedos aus dem Osten reisten am Freitag nach Berlin. Nach einer ruhigen Nacht, trafen wir uns alle fröhlich, ausgeschlafen (oder halt auch nicht) und voller Zuversicht an einem kühlen Samtag Morgen in der alle. Nachdem alle Mannschaften sich zur Eröffnung aufgestellt, die vielen Worte geredet und das "Warmschwimmen" erledigt war, hatten wir unser erstes Spiel gegen Bottrop. Naja, waren halt noch nicht ganz da. Die Verteidigung lag zwar ganz gut aber hatte der Masse nix entgegenzusetzten. Doch – eine Chance hatten wir. Ich, der kleine Tobi, nahm dem dicken Bottroper den Ball weg. Dies erkannte unser Kugelblitz Peter am schnellsten und feuerte den Torpedo ab. Er startete durch und ich spielte den Pass. Bumm hat's gemacht! Der Konter war drin. Naja, danach machten die bösen Wessis dort weiter, wo sie aufgehört hatten. 8:1 die Folge.

Das Zweite gegen Bamberg. 16:0 muss man das auch erklären? Hatten keine Chance.

Und gegen Rheine? Wie erwartet schnelles und konditionelles Spiel. Haben zwar Keinen auf den leeren Korb bekommen, aber irgendwann waren die Torleute alleine, und gegen Drei auf einmal ist halt biss'l schwer. Ich weiß gar nicht genau wie glaube 7:0 der Endstand. Damit war der Samtag gelaufen.

Am Sonntag gegen Krefeld ging es wieder bei Null los. Haben auch gut mitgespielt. Einen Strafwurf konnte erst der Lars (zwei Strafminuten) und ich dann nicht halten – also eigentlich haben wir nur drei Tore aus dem Spiel bekommen. War doch ein ganz gutes Spiel von uns (Strafzeit haben wir ohne Gegentor überlebt).

Das Letzte gegen Rheine, welche ihr Spiel gegen Berlin nur knapp mit 1:0 verloren hatten. Da wir wussten, wie sie spielen, hatten wir uns hinten ganz gut im Griff und konnten ab und zu Entlastungsangriffe starten. Die erste Halbzeit verlief auch ganz gut bis wir in den letzten zwei Minuten zwei Tore kassierten. Wobei das Erste nicht drin war (sagen selbst die Rheiner) und das Zweite entstand aus einem Freiwurf gegen uns, wo es auch kein Foul von uns gab – also Schiri wieder mal schuld. Naja, nach der Halbzeit liesen die Kräfte nach, und so war der Endstand auch verdient 5:0 für Rheine.

Tobi


Noch ein paar persönliche Eindrücke von mir zur DM (Thomas)

1. Spiel gegen Bottrop

Für Torpedos erstes Spiel nicht schlecht. Alles war drin (Tor, Gegentore, Strafzeit, Strafwurf) – man hätte schon nach Hause fahren können. Peter hat am Tor genau das gemacht, was er von uns allen am besten kann. Es war ein Loch vorhanden, was maximal nur halb so groß war wie der Ball, und Peter stopfte ihn hinein! Ganz große Klasse. Damit wird Peter allerspätestens jetzt in die Annalen des Dresdner UWR eingehen! Er hat sich sein Tor bis zur DM aufgehoben! Winfried, Dein Tor gegen BUR ist auch historisch, aber Peters ist es irgendwie noch mehr!

2. Spiel gegen Bamberg

Aus meiner beschränkten Sicht spielen Bamberg und Rheine dieselbe Taktik wie wir – nur deutlich besser. Im Nachhinein muß ich sagen, dass das nicht zusammenpaßt. Derjenige, der die Taktik schlechter umsetzt, sollte umstellen. Ich krieg zwar Haue, wenn ich das sage, aber aus meiner Sicht hätten wir weniger Tore kriegen können. Unsere Defensivleistung war nicht gut, wenn man bedenkt, dass unsere taktischen Forechecker unheimlich schnell ausgespielt wurden und damit aus dem Spiel waren. Wenn man als Ziel nicht den Ballbesitz sondern total dröge nur das Toreverhindern nehmen würde, hätte man zwar nie ein Ehrentor machen können. Das haben wir aber so oder so nicht. Unsere Taktik war auf zeitigen Ballbesitz aus, und natürlich auch auf zeitige Spielzerstörung des Gegeners. Aber der offensive Gedanke in dieser Taktik ist mir zu übermächtig und paßt mir persönlich nicht gegen diesen übermächtigen Gegner. Eine Taktik, die gegen Hamburg funktioniert, kann nicht gegen Bamberg funktionieren. Ich hätte einfach näher am Tor mit den Stürmern verteidigt, denn dort war das Spiel so oder so die ganze Zeit. So und jetzt haut mich!

3. Spiel gegen Rheine

Das Spiel in dem wir uns am meisten ausgerechnet hatten. Leider ging es aus meiner Sicht ohne konkret angepaßte Taktik ins Spiel. Irgendwie war man nach dem Bamberg-Spiel etwas niedergeschlagen. Hatte da wohl jemand mit einem anderen Ergebnis gerechnet? Wenn Rheine ähnlich erfahren und körperlich kräftig wie Bamberg gewesen wäre, wäre das Ergebnis genauso gewesen. Kämpferisch sah es aus meiner Sicht für uns besser aus, weil unsere Gegenwehr gegen die jungen schmalen Rheinenser mehr gebracht hat. Das Gefühl hinterher war besser, weil man dachte, der ganze Aufwand hat wenigstens etwas gebracht.

Abendprogramm: Es war geplant, teambildende Maßnahmen durchzuführen. Leider machten die Küche und der Kellner nicht mit. Aus meiner Sicht ist gemeinsames Fußballgucken ebenso teambildend wie sonnabendliches Wetten-Dass!-Gucken mit der Ehefrau auf der Couch.

4. Spiel gegen Krefeld

Krefeld und Bottrop spielen nicht dasselbe System wie wir. Körperlicher und kräftiger, ähnlich wie BUR. Das kommt uns irgendwie mehr entgegen – wir sind ja auch nicht mehr die schnellsten. Deswegen nur ein 0:4, was die Krefelder auch überraschte. Eigentlich ganz gut, auch mit guten Chancen für uns. Eine wurde schön blöd durch Foulspiel von mir versaut. Ich hätte auch fast einen Wechselfehler provoziert, aber nachdem ich mich unabgemeldet von der Truppe aufs Klo entfernt hatte, um nicht an den Beckenrand zu ko…brechen, drückte Bob ein Auge zu.

5. Spiel wieder gegen Rheine (es sollte eigentlich BUR sein)

Die erste Halbzeit sah am Fernseher richtig top aus! Es ging hin und her. Es war das letzte Aufbäumen von Torpedo. Am Ende reichte die Kraft nicht mehr aus.

Fazit aus meiner Sicht. Im meiner momentanen Situation kann ich nicht mehr geben, als das, was in Berlin gegeben wurde. Der Unterschied zum Rest der Republik ist schon gewaltig. Ich persönlich sehe mich sehr in die Schranken gewiesen. Das muß man einfach mal einsehen.

Thomas


Die Ergebnisse dieses Spieltages:

DUC Bottrop  : Torpedo Dresden   7 : 1
TC Bamberg  : Torpedo Dresden   16 : 0
Torpedo Dresden  : SV Rheine   0 : 7
DUC Krefeld  : Torpedo Dresden   4 : 0
Torpedo Dresden  : SV Rheine   0 : 5

Torschützen:

DUC Bottrop : Torpedo Dresden
Peter Johanning     1

TC Bamberg : Torpedo Dresden
-

Torpedo Dresden : SV Rheine
-

DUC Krefeld : Torpedo Dresden
-

Torpedo Dresden : SV Rheine
-

 
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