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UNTERWASSERRUGBY



Saison: 2004/2005

 
 

25./26. Juni 2005

Bundesoffenes Turnier der Hochschulen in Dresden
UNIVERSITÄT DRESDEN IST HOCHSCHUL-VIZEMEISTER IM UNTERWASSERRUGBY

Pressemeldung:

Bei den deutschen Hochschulmeisterschaften im Unterwasserrugby konnte am Wochenende die gastgebende Dresdner Mannschaft den zweiten Platz erreichen. Sie unterlagen im Finale gegen den letztjährigen Meister aus Nürnberg/ Erlangen nur knapp mit 0:1. Der Vorrunden-Sieger TU Dresden bekam erst im Spiel um Platz eins das erste und einzige Gegentor des Turniers. Damit konnten die Ausrichter TU Dresden und UWR Torpedo Dresden e. V. das Turnier auch sportlich erfolgreich abschließen. Mit insgesamt 14 Mannschaften und 170 Aktiven war das das bisher größte Unterwasserrugby-Turnier in Dresden. Teilnehmer außerhalb der Wertung war außerdem die U21-Nationalmannschaft, die das Turnier als Vorbereitung für die Europameisterschaft nutzte. Dabei konnte sie nur das Spiel gegen Dresden (0:0) nicht gewinnen.

Endergebnis

Platz  Mannschaft
1.   FAU Erlangen/ Nürnberg
2.   Torpedo Dresden
3.   Universität Würzburg
4.   Universitäten Gießen/ Marburg
5.   Universität Konstanz
6.   Cai-Piranhas (Uni Heidelberg)
7.   Universität Göttingen
8.   Universität Darmstadt
9.   Universität Karlsruhe
10.   Universität Bielefeld
11.   DUC Berlin
12.   Universität Mainz
13.   RWTH Aachen
x.   U21 Junioren-Nationalmannschaft

Ein Zuschauerbericht:

Welch beeindruckendes Spektakel, es hat mich mitgerissen. Mit Staunen betrachtete ich jede Einzelheit. Die halbnackten Menschen, die sich inmitten eines Stadtbildes auf der Wiese vor der Sprunghalle tummelten, amüsierten mich. Die Atmosphäre wirkte entspannt, munteres Gemurmel oder erschöpftes Ausruhen.

In der Halle selbst schien das Treiben geschäftiger. Kabel, überall Handtücher und Taschen, ein stetes Kommen und Gehen von Menschen. Als ich meinen Platz gefunden hatte, blieb Zeit, das rege Treiben ein wenig zu ordnen, Spielanzeigen und Schiedsrichter auszumachen. Ein Spiel löste das nächste ab, nahtlos. Wie anmutig manche ins Wasser glitten, wie schwerfällig oder wie sportlich ein anderer. Manchmal musste ich schmunzeln, über Sportler die wenig athletisch aussahen und doch miteinbezogen werden konnten, das gefiel mir. In meinem Rücken wurde heftig diskutiert, über Taktiken und auch wann man Essen bekommen würde. Ein klein wenig fühlte ich mich an meine letzten Schwimmhallen-Wettkampfsituationen erinnert, spürte, wie mich etwas packte und spürte das Wasser unsäglich verlocken. Das, was Sport ausmachen sollte, das faire Kräftemessen, der Team- und Kampfgeist, gemeinsam etwas erringen oder mit dem eigenen Geschick für die anderen. Der Freudenjubel und die Anfeuerungsrufe, der Eifer.

Viele Eindrücke waren auch ganz neu. Die Taucher und Schiedsrichter zum Beispiel. Da unten passierte so viel und ich schaute mir ein um's andere Spiel an. Schmunzel, auch wenn dies kein Vergleich zur Unterwasseransicht bot, so waren die Abläufe spannend. Manchmal war das Wasser aufgewühlt und ein wilder Pulk erreichte die Oberfläche. Außer Atem gekommene Sportler wälzten sich wie Robben auf den Beckenrand nach Luft ringend oder ein Ton war zu vernehmen und dann endlich leuchtete die Anzeige auf. Ich wusste nie, wohin ich zuerst schauen sollte.

Dann kamt Ihr (Torpedo). Ihr ward schnell. Schnell auf der anderen Seite des Spielfeldes, schnell unter Wasser, schnell am Korb. Die Aufregung um mich herum steckte mich an und ich befand die Veranstaltung als äußerst vergnüglich.

Betrüblich war der Aufbruch, gern hätte ich noch ein wenig länger zugesehen.

Claudia Fragstein


Ein nachträglicher Kurzbericht:

Leider ist Thomas Computer nicht bereit gewesen, den bereits getippten Bericht für die Nachwelt zu bewahren. So muß jetzt ein provisorischer Bericht, drei Monate nach dem Ereignis, herhalten. Es werden dann wahrscheinlich einige Informationen fehlen.

Nach aufregender und langer Organisation, konnte es am Freitag Abend endlich losgehen. Neben der Schwimmhalle versammelten sich so langsam die Torpedos zum Grillen, und auch Spieler anderer Mannschaften kamen immer mal wieder dazu. Einige Torpedos schliefen dann gleich in den aufgestellten Mannschaftszelten, damit dort kein Fremder irgendwelche Dummheiten machen konnte.

Mit Wolli, Lars und Dirk auf dem Tor, Robin, Holger, Frank H. Sebastian und Niels in der Verteidigung sowie Peter Joh., Thomas, Peter, Ondra und Norbert im Sturm hatten wir eine so starke Mannschaft wie noch nie zu den Hochschulmeisterschaften. Noch dazu gab es die Unterstützung durch die heimischen Fans.

Die Vorrunde begann mit einem Spiel gegen Gießen, eine Mannschaft, die in den letzten Jahren immer auf den Spitzenplätzen des BOTs zu finden war. Mit einem 0:0 konnten wir einigermaßen zufrieden aus dem Spiel gehen. Wir hatten dieses Mal auch nicht das sonst typische "Erste-Spiel-Chaos". Im zweiten Vorrundenspiel trafen wir auf die sonst ebenfalls sehr starke Mannschaft aus Göttingen. Hier konnte uns Dirk mit einem 1:0 zu unserem ersten Sieg bringen. Aber das sollte erst der Anfang sein. Das dritte Spiel gewannen wir durch Tore von Lars (2x) und Holger locker mit 3:0 gegen Bielefeld. Das vierte Spiel gegen Darmstadt konnten wir mit Toren von Peter, Dirk und Robin schließlich mit einem 3:0 ebenfalls für uns entscheiden. Danach folgte ein Spiel außerhalb der Wertung gegen die U21-Nationalmannschaft, die bis dahin alle Spiele der Vorrunde (auch gegen Erlangen/ Nürnberg) gewonnen hatte. Dieses Spiel endete 0:0, worauf wir durchaus stolz sein können, denn es war das einzige Spiel, indem die U21-Mannschaft nicht gewinnen konnten. Im fünften Vorrundenspiel hieß der Gegner Berlin und konnte mit einem 3:0 besiegt werden (Tore durch Lars, Peter und Thomas). Die Erfolgsserie riß auch im letzten Spiel der Vorrunde nicht ab. Gegen Mainz fielen insgesamt fünf Tore von Sebastian, Nils, Norbert (2x) und Holger (Endstand 5:0). Mit dieser dann doch etwas überraschenden Siegesserie konnten wir uns unverhofft auf den ersten Platz der Vorrunden-Tabelle katapultieren. Der benutzte Spielmodus nach dem Dresdner System schien uns gut zu tun.

Am Abend gab es Abendessen im Riesa e. V. Der Wirt hatte die hungrigen Mägen untewasserrugbyspielender Raufbolde und Raufboldinnen dann doch etwas unterschätzt, so daß er für einige, später ankommende Spieler noch extra etwas kochen muße. Bis auf unseren Oberorganisator Thomas mußte keiner hungern. Thomas flitzte hierhin und dahin und ständig gab es etwas zu regeln. Am Ende mußte er ja auch noch die Obleute-Versammlung leiten, und so blieb keine Zeit zum essen. Die Party in den Kellern des Riesa efau blieben wegen des warmen Tages (bzw. der warmen Nacht) ziemlich leer. Lieber standen die Spieler draußen auf der Straße.

Durch unsere vorteilhafte Vortages-Platzierung blieb uns nur noch ein Spiel übrig, und das war das letzte Spiel des Tages. Wir rechneten schon fest mit Würzburg als Gegner, die auf dem zweiten Platz der Vorrunden-Tabelle standen. Allerdings sollte es dann doch anders kommen. Das Dresdner System ermöglicht tieferplatzierten Mannschaften das Aufrücken auf bessere Plätze, indem sie mehrere Spiele hintereinander gewinnt. Aber niemand hätte vermutet, daß eine sechst-platzierte Mannschaft auch pracktisch noch bis zur Spitze aufrücken könnte. Erlangen/ Nürnberg schaffte das nahezu unmögliche: Mit klaren Siegen gegen Göttingen (5:1), Heidelberg (5:0), Konstanz (3:0), Gießen (2:0) und sogar gegen Würzburg (2:1) schafften sie es in das Endspiel. Unsere Hoffnung war nun, daß sie durch die vielen Spiele inzwischen geschwächt sind. Aber es war einfach nicht möglich, deren Verteidigung zu durchbrechen und ein Tor zu machen. Leider konnte der Gegner eine Chance nutzen und ging mit 1:0 aus dem Spiel, womit sie ihren Titel als Deutscher Hochschulmeister vom letzten Jahr erfolgreich verteidigen konnten. Obwohl wir nun den fast sicher geglaubten Titel verloren haben, hielt sich die Enttäuschung doch in Grenzen. Schlißlich sind wir Vize-Hochschulmeister, eine so gute Platzierung hatten wir noch nie. Außerdem haben wir das Turnier erfolgreich und zu aller Zufriedenheit durchgeführt.

Ganz besonders ist hier den vielen freiwilligen Helfern zu danken, die z. B. einen Großteil der Schiedsrichter-Aufgaben übernahmen (Heide, Beate, Jörg, wer noch?), die Flaschen für die Schiedsrichter und die Mannschaftszelte zur Verfügung stellten (TC Radeberg?, Jörg, Ralf), das Frühstück betreuten, Kuchen beisteuerten und die Torpedos anfeuerten.

Norbert

PS: Falls Ihr denkt, man könnte hier zu dem einen oder anderen noch etwas mehr schreiben, dann macht mal Vorschläge. Mir ist erstmal nichts weiter eingefallen.

 
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