UNTERWASSERRUGBY



Saison: 2000/2001

 
 

30. Juni und 1. Juli 2001

Hochschulturnier in Paderborn
TORPEDO DRESDEN IST IN DEUTSCHLAND DAS VIERTBESTE HOCHSCHUL-RUGBY-TEAM!

oder

DIE INTEGRATION DER KOMPONENTE PSYCHO IN DAS SPIELSYSTEM VON DRESDEN.

Die diesjährigen Hochschulmeisterschaften in Paderborn wurden trotz oder wegen vier neuen Spielern, dessen erstes Turnier das BOT war, sehr erfolgreich abgeschlossen. Unsere komplette Abwehr wude durch sie gebildet. Am Ende waren es aber nur drei Gegentore in neun (!) Spielen. Auch, weil wir unsere Traum-Torverteidigung mit Antje, Dirk und Falk dabei hatten.

Aber nun von vorn. Der Turniermodus wurde nach dem DresdenSystem gebildet, doch da wußten die Paderborner mehr als wir. Das hieß, daß von den zwölf angetretenen Mannschaften, jede in der Vorrunde 6 Gegner hatte. Aus der sich daraus gebildeten Tabelle wurden die Endrundengegner bestimmt.

Das erste Spiel war gegen Paderborn. Wir können schon sagen, der Gegner liegt uns. So sind die beiden Thomanten (R. + J.) nach dem Anhupen erst dann wieder aufgetaucht, als Thomas J. nach Zuspiel von Thomas R. den Ball versenkte. Der Rest vom Spiel wurde kontrolliert und so gewannen wir nach zehn Minuten mit 1:0. Das zweite Spiel gegen Konstanz lief noch besser. Nach einem traumhaften Angriff verwandelte Mark zum 1:0. Das 2:0 machte Thomas J. und das dritte Tor machte Thomas (J. + R.) nachdem Lars (Psycho) den Ball solange über dem gegnerischen Tor verteidigt hatte, bis der Ball runter fiel und der Torwart hochging. Das Highlight von Paderborn war aber unser drittes Spiel gegen Aachen, den amtierenden Meister. Das 1:0 machte Falk, dann kam der Ausgleich und dann, eine Minute vor Schluß, Freiwurf für Aachen in der ihrer eigenen Hälfte. Der erste führt den Freiwurf aus und passt zum zweiten Aachener. Dieser wiederum dreht sich um, schwimmt schnurstracks auf das Tor und versenkt den Ball in Stürmermanier im eigenen Korb. Endresultat: 2:1 für Dresden. (Ich glaube aber, daß er keine Blöd-Maske auf hatte). Die nächsten Spiele wurde alle 0:0 Unentschieden gespielt. Die Kräfte ließen bei einigen nach, doch die Abwehr hielt. Was besonders bemerkenswert war, ist die Tatsache, daß sich die Gegner über das Unentschieden gegen uns gefreut hatten. So haben wir in der Vorrunde den vierten Platz belegt. Am ersten Tag haben wir natürlich auch mal unsere vier Neuen (Holger, Wolfgang (Wolli), Mark, Lars (Psycho)) gefragt, wie es denn so geht. Lars´ Antwort war sehr interessant. Er spiele lieber den Psycho-Stil, seine Gegner werden am Anfang gleich so hart rangenommen, daß sie erstmal Respekt bekommen. Warum eigentlich nicht, wir haben doch sowieso immer gemerkt, daß wir viel zu lieb spielen.

Der Sonnabend wurde mit Party, Grillen (so ein transportabler Klappgrill (Danke, Lars) ist schon eine feine Sache, wenn man Feuer hat) und einem DJ (Doof-Jockey) verbracht. Der war am Ende froh, als wir ihm die Musik rausgesucht haben. Das Schönste an so einem zweiten Spieltag ist, wenn man merkt, daß die anderen Mannschaften schon unterwegs zur Schwimmhalle sind, aber wir, weil wir besser sind, erst viel später dort sein müssen.

So hatten wir unser erstes Spiel gegen...na....na..na genau, Paderborn! Gut, dachten wir, kennen wir. Trotz des schon dritten Spiels von Paderborn kamen wir nicht so gut in die Gänge und so blieb es auch nach der Verlängerung beim 0:0. Strafstoßschießen: Falk versenkte den ersten, Dirk hielt den zweiten, Thomas J. versiebte den dritten, ein Paderborner versenkte den vierten und Thomas R. versiebte Nummer fünf, den sechsten hielt Dirk abermals. Das waren die jeweilos regulären drei. Als nächster Schütze ging Psycho-Lars ans Werk. In beeindruckender Art und Weise zog er die Nationalmannschafts-Torfrau vom Korb bis fast an die Oberfläche, um dann an ihr vorbeizuschwimmen und das Tor zu machen. Beim nächsten Strafstoß hatte Dirk den Ball zwar schon fast sicher, aber aus unerklärlichen Gründen hupte der Schiri ab und Dirk mußte raus (er wäre wohl zu weit weg vom Tor gewesen). Bei der Wiederholung versenkte ein Paderborner aber den Ball gegen Falk. Dann versuchte Wolli sein Glück und machte das Tor, als wenn er nie etwas anderes gemacht hätte. Zum Schluß kam der große Auftritt von Antje an der sich der Paderborner die Zähne ausbiß. Sieg und was dazukommt, wir sind endlich ein AngstGegner.... die Paderborner mögen uns wohl nicht mehr so. So haben wir dann das Halbfinale erreicht. Dort wartete dann Göttingen auf uns. Das Spiel war von uns wesentlich besser als gegen Paderborn, wir hatten auch unsere Chancen. Doch hatten die Göttinger eine Situation ausgenutzt, in der unser Tor einen Meter von der Wand weggerutscht ist. Göttingen gewann mit 1:0.

Im Spiel um Platz drei sollte anschließend Gießen bezwungen werden, doch auch das Spiel verloren wir mit 0:1, obwohl wir auch hier große Chancen hatten, gerade in der Schlußoffensive. Schade, schade, schade ... aber ich habe meine erste Strafminute bekommen, glücklicherweise mein unmittelbarer Gegner auch. Somit sind wir endgültig vierter geworden. Das Endspiel hat dann Göttingen mit 2:1 nach Verlängerung gegen Aachen gewonnen, denen das Eigentor also doch nicht so doll geschadet hat.

Es bleibt also festzuhalten, daß wir nach dem 7.Platz im letzten Jahr und dem aktuellen vierten im nächsten Jahr Meister sein müßten, daß unsere Verstärkungen bald unterschriftsreife Spielerverträge im Briefkasten haben, daß Antje unverkäuflich ist, daß wir endlich böse genung für die Liga sind und daß der torpedohafte Aufstieg fortgesetzt worden ist.

Thomas J.


... aus unerfindlichen Gründen hat der Autor des Hochschul-Meisterschafts-Berichts wichtige Details über das Turnier und die Sonne des Wassersports, unsere Heide, vergessen zu erwähnen. Asche auf mein Haupt ... und danach Honig drauf!!!

Interessant waren nämlich auch die Motivationsmittel unserer Mannschaft. Damit unter Wasser auch jeder wußte, wer das ist, vor denen sie so große Angst haben, malte Heide jedem das Torpedo-Logo und seine Nummer auf die Schulter (Torpedo-Tatoo). Vergessen zu schreiben habe ich auch, daß wir nur mit zehn Frauen und Männern gespielt haben, so daß die Stürmer (die sonnige Heide (ihre Anwesenheit ist der einzige Grund, warum in Frankfurt überhaupt die Sonne scheint) und die Thomanten) immer einen Dreier-Wechsel gemacht haben.

Thomas J.

 

EINE LEISTUNGSKURVE OHNE KNICK

Torpedo Dresden belegte am vergangenem Wochenende den 4. Platz bei den Hochschulmeisterschaften in Paderborn.

Besonders die neuen Torpedos (Lars aka "Psycho", Holger, Wolli aka "Kakaoverweigerer" und Mark) lieferten eine phänomenale Vorstellung. Die Spannung erreichte einen kaum dagewesenen Höhepunkt, als es zum Kampf mit dem Erzrivalen Paderborn um Platz 4 ging. Nach langem zähen Kampf (10 min Spielzeit) stand es immer noch 0:0, auch eine 5 minütige Verlängerung mit Sudden Death brachte keine Entscheidung. Also Strafwurfschiessen. Die ersten drei Strafwürfe führten leider keine Entscheidung herbei, da jeweils nur ein Treffer gelandet wurde. Im darauf folgenden Sudden Death Modus konnte Torpedo Dresden jedoch seine Newcommer-und Nationalkader-Trümpfe ausspielen und das Match somit für sich entscheiden. In einer schwindeleregenden Vorstellung hielt Antje M. das Tor von Torpedo Dresden dicht und bracht uns somit den Sieg.

Ras, dwa, tri,

TORPEDO

Falk

 
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