UNTERWASSERRUGBY



Saison: 2003/2004

 
 

26./ 27. Juni 2004

Hochschulturnier 2004 in Göttingen
AUSLOSUNGS-PECH VERWEIST TORPEDO AUF DIE HINTEREN PLÄTZE

Die berühmte Göttinger Schule lehrte uns am vergangenen Wochenende, wie es auch anders gehen kann, als wir es erwartet hatten.

Angetreten mit zwölf Spielern und mit der Erwartung den vierten Platz vom letzten Jahr zu verbessern, rückten wir größtenteils am Freitag in Göttingen ein.

Erstmals seit langem ohne weibliche Unterstützung spielten für Torpedo:
Wolli, Lars, Norbert, Frank H., Dirk, Ulf, Ronny, Holger, Peter, Peter Joh., Roman und Thomas

Der Spielplan sah eine Vorrunde bestehend aus zwei Gruppen mit fünf und sechs Mannschaften vor, in denen die Gruppenköpfe mit den Halbfinalteilnehmern vom letzten Jahr gesetzt wurden. Also wurden wir zusammen mit Göttingen Gruppenkopf von Gruppe A. Die restlichen Mannschaften wurden zugelost. Dadurch wurde unsere Gruppe recht stark besetzt und die andere ziemlich schwach, was aber nur Auslosungs-Pech war (im Vergleich zu unserem Losglück vom letzten Jahr) und die Unkenntnis über die wahren Stärken der Mannschaften (Vorjahresdritter Aachen hat stark abgebaut).

So war gleich unser erstes Spiel das Spiel gegen Göttingen (inklusive Felix und Sebastian vom BUR). In diesem Spiel begannen wir eigentlich ganz gut, verteidigten auch gut, aber konnten dem Spiel insgesamt nicht unseren Stempel aufdrücken. Göttingen führte bald 2:0, und in der zweiten Halbzeit konnte Dirk noch einen Strafstoß souverän zum 1:2 Endstand verwandeln. Eigentlich kein schlechtes Ergebnis gegen den bis dato noch amtierenden deutschen Hochschulmeister. Die Göttinger Mannschaft war zwar nicht so hochklassig in der Breite besetzt, doch waren wir zu ängstlich im Vorwärtsgang. Im zweiten Spiel gegen den späteren Dritten des BOTs, Giessen, verloren wir unsere Linie klar und verloren mit 0:4. Ex-Torpedo Thomas R. spielte in diesem Spiel aber nicht gegen uns.

Anschließend wollten wir gegen Konstanz wieder etwas gutmachen, doch nach der 1:0-Führung von Ronny verloren wir trotzdem wieder 1:2. Das war schon deprimierend! In diesem Spiel waren wir eigentlich die bessere Mannschaft, doch wir sind zu schwach beim Abschluß gewesen und Abwehrfehler führten zu den Gegentoren. Das Spiel gegen Karlsruhe mußte nun dazu dienen, Selbstvertrauen zu bekommen. Die Karlsruher hatten bis dahin alles verloren und so diesmal auch. Mit vier Toren von Wolli und je einem von Peter Joh., Ronny und Lars siegten wir gegen schwache Karlsruher mit 7:0. Mehrere unserer Angriffe wurden aber von den Schiedsrichtern zur Ergebnisbegrenzung abgehupt.

Um nun nicht in die letzte Gruppe der Platzierungsrunde zu kommen, mußten wir nun unser letztes Spiel gegen Darmstadt gewinnen. Doch auch dieser Wunsch wurde nicht erhört. Wie gegen Konstanz waren wir die bessere Mannschaft und schafften es wieder nicht, das Tor zu machen. Darmstadt nutzte in einem ruppigen Spiel eine Chance zum 1:0. Besonders das Ende war ein totales Chaos, in dem die Schiedsrichter nicht Herr der Lage waren. Nach einem klaren Freiwurf für uns zeigten die Schiedsrichter unterschiedliche Richtungen an, und auch die Darmstädter taten durch Rumeierei und Würgen viel dazu, daß die Zeit ungenutzt ablief. Den Freiwurf, den Wolli auszuführen beabsichtigte, wollte ein Darmstädter verhindern, in dem er Wolli würgte, was den Wolli dazu brachte, seinen Gegner brutal unterzutauchen und seine erste Strafzeit zu kassieren. Herzlichen Glückwunsch, Wolli! :-)

Damit war die Vorrunde mit dem fünften Platz enttäuschend abgeschlossen worden. Während der Vorrunde wurde die Mannschaftsaufstellung mehrmals geändert und es wurden verschiedene Experimente durchgeführt. Alle, die von mehr geträumt hatten, waren schon sehr geknickt. Wir fühlten uns wie die schwedische Fußball-Mannschaft bei der EM in Portugal an diesem Abend: Unglücklich verloren.

Am Sonntag wollten wir nochmal beweisen, daß wir zu unrecht da unten stehen. Mit einem 10:0 gegen Karsruhe und einem 9:0 gegen Aachen und insgesamt jeweils drei Toren von Wolli und Thomas, zwei Toren von Ronny, Peter, Dirk, Ulf, Lars und Norbert und einem Tor von Roman konnten wir uns etwas rehabilitieren und belegten am Ende den neunten Platz. Besonders die Ergebnisse der anderen Gruppe zeigten, daß wir dort auch den zweiten Platz hätten belegen können und im Halbfinale gewesen wären. Doch diesmal hatten wir Pech und mit nur einem Sieg mehr hätten wir auch um den fünften Platz spielen können. Im Finale besiegten dann die immer nur mit sieben Leuten spielenden Nürnberger Göttingen mit 1:0.

Das alles können wir besser machen und, wenn alles klappt und sich mehrere Leute für die Organisation melden, im nächsten Jahr beim BOT in Dresden zeigen.

Thomas

Anmerkungen zum Spielbericht:

  1. Meines Erachtens hat Thomas Rüstig doch im Spiel gegen uns mitgespielt.
  2. Bei der Siegerehrung hatte ein Aachener mir gesagt, dass die Dresdner stärker waren als die meisten Mannschaften in ihrer Gruppe B.

Viele Grüße
Peter

noch eine Anmerkung:

Wie schwach Gruppe B war sah man ja auch daran, wie hoch die B-Mannschaften dann in der Endrunde verloren haben. Im Spiel um Platz vier hat Heidelberg (Gruppe B) gegen Gießen (Gruppe A) 0:6 verloren. Heidelberg spielte gegen Bielefeld 1:1 und Bielefeld spielte gegen Aachen 0:0 und wir spielten gegen Aachen 9:0.

Nun sollten wir nicht meckern, wir hätten schließlich mindestens zwei Spiele mehr gewinnen müssen, was unsere Schwäche war; und für die Stärke und Schwäche der Mannschaften ist nicht die Auslosung verantwortlich.

Thomas

 
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