UNTERWASSERRUGBY
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Saison: 2002/2003

 
 

24. Mai 2003

Dom-Pokal in Köln
DER TORPEDOHAFTE ABSTIEG KENNT KEINE GRENZEN?

Nein, so schlimm ist es auch wieder nicht. Trotzdem haben wir in Köln von zehn Mannschaften den neunten Platz belegt. Angetreten mit 7,5 Torpedos (Heide, Beate, Frank, Dirk, Micha G., Jens, Bert (als halber Torpedo) und Thomas J.), zwei starken Gießenern und einer Kölnerin konnten wir uns nur in einem Spiel richtig durchsetzen.

Gegen Bonn (0:1), Derne (0:2) mit uns bekannten Paderbornern und Gießen (0:1 ?) setzte es in der Vorrunde Niederlagen. Nochmal Bonn (0:3) und Gießen (?) sowie Stelle (0:1) schlugen uns in der Platzierungsrunde.

Den einzigsten Sieg (7:0), aber dafür den höchsten des ganzen Turniers (nach meinem Wissen), fuhren wir gegen die U18 Nationalmannschaft ein. Doch wer die armen Kerle (zwischen 14 und 18) gesehen hat, weiß, daß das keiner großartigen Leistung von uns bedurfte. Die haben zwar nicht schlecht gespielt, sehr mannschaftsdienlich und schnell, hatten aber klare körperliche Nachteile.

Alles in allem hatten wir uns so schlecht nicht geschlagen. Das erste Spiel war sehr knapp. Bonn hatte nur eine Chance, wir hatten wesentlich mehr klare Chancen. Doch haben wir sie nicht genutzt, wie in fast allen Spielen. Trotz der relativ kleinen Mannschaft haben wir dann doch häufig die Mannschaft umgestellt, weil Heide leider nur zwei Spiele machen konnte und wir uns zwischen normaler Verteidigung und Deckel-Dackel nicht festlegen konnten.

Es gab in diesem großen Becken (hannoversche Ausmaße) konditionelle Probleme, die alle Mannschaften hatten, aber dadurch ein druckvolles Spiel mit mehreren Angreifern nach vorn behinderten und zu Fehlern in der Verteidigung führten. Eigentlich führten nur diese zu den Gegentoren. Das Niveau der gegnerischen Mannschaften war nicht so hoch, daß sie uns beherrscht haben, doch wir haben vorn und hinten die Fehler gemacht.

Überhaupt war das Turnier-System ein wenig undurchschaubar. Die Vorrunde wurde in Tabellenspielen in einer Gruppe ausgespielt, doch spielte jede Mannschaft nur gegen vier Gegner. In dieser Vorrunde wurden wir wahrscheinlich Neunter. Die Endrunde wurde geteilt in Gruppenspielen, wo die ersten vier der Vorrunde gegeneinander um Platz eins bis vier spielten und wo die letzten sechs noch drei Spiele um Platz fünf bis zehn bestritten. Was ich damit sagen wollte, ist, daß der Modus sowie die Endplatzierung nicht sehr eindeutig waren. Gewonnen hat Kiel vor Rheine, dritter wurden Köln und Derne.

Egal. Wichtig ist es nun, die nächsten Turniere mit zurückgefahrenen Ansprüchen und mehr Disziplin in allen Mannschaftsteilen zu bestreiten. Ist ist ja auch nicht so, daß es keinen Spaß gemacht hat, in Köln zu spielen.

Thomas

 
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